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Klimawandel

 

Die Hansestadt Lübeck übernimmt Verantwortung für den lokalen Klimaschutz und passt sich an den Klimawandel an.

Die Veränderungen des Klimas sind bereits Realität, auch in Lübeck.

Zentrale Herausforderungen werden der Anstieg des Meeresspiegels und die Zunahme von Extremereignissen wie Starkregenereignissen und Hitzewellen mit sich bringen.

Eine vorausschauende Planung kann für Kommunen ein kostengünstiges Instrument sein, um drohende Schäden moderat zu halten. Deshalb hat der Bereich UNV die folgenden Projekte durchgeführt bzw. angestoßen:

Im abgeschlossenen Projekt RainAhead (Regen in Sicht; 2013 - 2016) wurde viel Wissen zum Umgang mit Starkregen in der Hansestadt Lübeck gewonnen. Das Anschlussprojekt I-quadrat greift dieses Wissen und alle Fachdaten auf. Ziel ist die benutzerfreundliche Bereitstellung der städtischen Informationen zum Klimawandel in einem Web-Portal. Weiterhin ist die Aufnahme von Wissen aus der Bevölkerung ins Projekt und die Entwicklung passgenauer Anpassungs-Maßnahmen für verschiedene Handlungsfelder geplant.

Die Klimafunktionskarten mit Hinweisen für die Stadtentwicklung, sollen die Schutzgüter Klima und Luft in Planungsverfahren stärken. Ziel ist es, auch bei Hitzeperioden und austauscharmen Wetterlagen eine möglichst gute Luftqualität aufrechtzuerhalten.

Im Landschaftsplanentwurf zum Klimawandel wurden flächenbezogene Maßnahmen entwickelt, um Überschwemmungen von Siedlungsgebieten zu minimieren, Feuchtgebiete zu erhalten und Wälder und andere Frischluftgebiete als wichtige Klimaausgleichsflächen zu fördern.

Mit Fördermitteln aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wird bis zum Sommer 2018 ein Teilkonzept zur Anpassung an den Klimawandel für Lübeck erstellt. Weitere Informationen folgen in Kürze.