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Klimaschutzleitstelle

Seit 1992 ist Lübeck Mitglied im Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder / Alianza del Clima e.V. und hat sich dazu verpflichtet, alle 5 Jahre 10% der vor Ort verursachten Treibhausgase einzusparen.

Seit 1994 bis heute werden in Abständen CO2-Bilanzen erstellt, um die Entwicklung dokumentieren zu können. Zur Realisierung und Begleitung dieser anspruchvollen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe hat die Lübecker Bürgerschaft im März 2009 die Einrichtung einer Klimaschutzleitstelle beschlossen, die im Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck angesiedelt und mit einer unbefristeten Vollzeitstelle besetzt ist.

Die Arbeit der Klimaschutzleitstelle der Hansestadt Lübeck basiert auf dem Konzept:

Klimaschutz in Lübeck: Integriertes Rahmenkonzept aus dem Jahr 2010.

Aus den darin enthaltenen 74 Einzelmaßnahmen wurde ein Maßnahmenpaket mit vorrangig zu bearbeitenden Handlungsschwerpunkten ausgewählt und anschließend initiiert. Die Themenauswahl reichte von der Ansprache privater Haushalte über die Beratung/Information von Unternehmen bis zur Initiierung verwaltungsinterner Klimaschutzaktivitäten.

 

Maßnahmen der Klimaschutzleitstelle

Maßnahmen für die Öffentlichkeit

Der Großteil der Aktivitäten soll für die Zielgruppen „private Haushalte“, „Gewerbe/Industrie“ und „Verkehr“ umgesetzt werden, da hier große Einsparpotentiale prognostiziert werden:

 Private Haushalte

 Gewerbe / Industrie

Weitere Aufgaben der Klimaschutzleitstelle

 

Maßnahmen für die Stadtverwaltung

Die Aktivitäten der Klimaschutzleitstelle werden auch darin bestehen, die verwaltungsinternen Handlungsfelder und Abläufe im Sinne des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel zu optimieren. Die im Folgenden aufgezeigten Stellschrauben werden dabei vorerst im Fokus stehen:

1. Stadtentwicklung

 2. Energiesparendes Verhalten am Arbeitsplatz (gemeinsam mit Klimaschutzmanager)

 3. strukturelle Maßnahmen

 

Klimaschutzmanagement zur beratenden Begleitung der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes

Die Verabschiedung des integrierten Klimaschutzkonzeptes im November 2010 ermöglichte die erfolgreiche Beantragung einer Förderung für Klimaschutzmanagement beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Seit das dreijährige Erstvorhaben im Oktober 2016 endete, sichert eine Anschlussförderung die Fortsetzung des Vorhabens für weitere zwei Jahre. Diese endet damit voraussichtlich im Oktober 2018.

Eine der wesentlichen Aufgaben der Klimaschutzmanagerin ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Schwerpunkte sind:

Das Förderprojekt ”KSI: Anschlussvorhaben für das Klimaschutzmanagement der Hansestadt Lübeck zur Fortsetzung weiterer ausgewählter Maßnahmen des Integrierten Rahmenkonzeptes: Klimaschutz in Lübeck” wird für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit durch den Projektträger Jülich unterstützt und trägt das Förderkennzeichen 03KS2804-1.