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Wir für Mehrweg!

 

Einen Verzicht auf Coffee-to-go-Einwegbecher zu Gunsten einer Mehrwegvariante, die sich stadtweit etabliert - das hat sich eine Gruppe Lübecker Akteure aus Politik, Verwaltung, Gewerbetreibender und Verbände zum Ziel gesetzt.

Startschuss für ein Pilotprojekt

Nach einem Aufruf des Bereichs Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz haben  sich bereits über 15 Lübecker Kaffee ausschenkende Unternehmen, und damit gut 30 Verkaufsstellen einem einheitlichen Pfandbechersystem angeschlossen.

Am 12. November 2018 fiel der offizielle Startschuss für den Kaffeeausschank der beteiligten Betriebe in einem bereits deutschlandweit bekannten Pfandbecher.

Presse:

Lübeck setzt auf Mehrweg- statt Einwegbecher (Bericht im NDR, Schlewig-Holstein-Magazin vom 12.11.2018)

Pilotprojekt "Wir für Mehrweg" geht an den Start (Mitteilung des Lübecker Pressedienstes am 12.11.2018)

Kampf gegen die Plastikbecher (Bericht in den Lübecker Nachrichten vom 13.11.2018)

 

Für die Ausleihe des speziellen Bechers der Firma reCup GmbH hinterlegt man einen Euro Pfand. Den passenden Mehrwegdeckel in verschiedenen Farben kann dazu erworben werden. Er bleibt aus hygienischen Gründen im Eigentum des Käufers. Bei der Rückgabe des Bechers in dem Cafe vor Ort, aber auch bei einen der anderen beteiligten Geschäfte wird der Pfandbetrag erstattet. - Und das auch über die Stadgrenzen hinaus!

Achten Sie auf das RECUP-Erkennungsmerkmal.

float: right Einen Überblick über die RECUP-Kampagnenpartner in Lübeck und bundesweit erhalten Sie über die RECUP-App oder unter www.recup.de

Ergänzend zu dem Pfandbecher bieten schon jetzt viele Geschäfte einen Rabatt für den Kaffeeausschank im selbst mitgebrachten Becher an.

Wo Sie in Lübeck welches Angebot nutzen und damit Ihren persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten können, wurde vom Klimateam im Bereich UNV abgefragt. Das Ergebnis der Rückmeldungen und damit die Standorte der teilnehmenden Betriebe, wird in einer Übersichtskarte und einer tabellarischen Übersicht dargestellt.

 

Wir für Mehrweg! - ein Informationsflyer zum Projekt

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Es können sich jederzeit noch weitere Interessenten melden, denn je mehr Kaffeeanbieter mitmachen, umso größer wird die Akzeptanz des Pfandbechers! - Der Umstieg auf ein Pfandsystem lohnt sich für die Betriebe auch finanziell, dass haben die vielen Marktforschungs- und Erkundungsbemühungen des Klimateams gezeigt.

Verpflichtungserklärung


Der Kaffeeausschank im Mehrwegbecher erfolgt nach hygienischen Standards:

Hygiene-Merkblatt coffee-to-go


 

Zum Hintergrund:

In Bezug auf bundesweite Zahlen von 2,8 Milliarden Einwegbechern pro Jahr (DHU) entfallen für den schnellen Kaffee-Genuss in Lübeck - rein rechnerisch - zurzeit etwa 7,3 Millionen Papp-Einwegbecher an. Das entspricht bundesweit einem Wasserverbrauch von 1,5 Milliarden Litern, und 43.000 gefällten Bäumen für die Herstellung.Hinzu kommen die aus Polyethylen bestehenden Deckel. Neben dem enormen Ressourcenverbrauch wirkt sich der Einwegkonsum zusätzlich auf die Umwelt aus und spiegelt sich im Stadtbild durch achtlos weggeworfene Kaffeebecher wieder.

Mit einem im Juni 2017 verfassten Bürgerschaftsbeschluss zur Reduzierung von Einweggetränkebechern übernimmt Lübeck Verantwortung und ergreift die Initiative, der zunehmenden Einweg- und Abfallflut von Kaffeebechern sowie unnötigen Entsorgungskosten entgegenzuwirken.

Runder Tisch am 17.01.2018

In Folge sind die Entsorgungs- betriebe der Hansestadt Lübeck, die DEHOGA, das Lübeck-Management, der BUND und mehrere kaffeeausschenkende Unternehmen, sowie Mitglieder der Bürgerschaftsfraktionen der Einladung des Bereiches Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz gefolgt, um gemeinsam über konkrete Möglichkeiten für die Umsetzung zu beraten.

 

 

 

Kontakt:

Bereich Umwelt,- Natur- und Verbraucherschutz, Herr Fey, Telefon: (0451)122-3950 bzw. 122-3969

E-Mail: klimaschutz@luebeck.de