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Überwachung der Trinkwasserqualität

Das Trinkwasser muss hohe Qualitätsanforderungen erfüllen. Diese sind in Deutschland in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) festgehalten. Im Rahmen der Trinkwasserüberwachung wird die Beschaffenheit des Trinkwassers in mikrobiologischer und chemischer Hinsicht beurteilt. Die Trinkwasserverordnung gibt vor, dass Anlagen der Hausinstallation, aus denen Wasser für die Öffentlichkeit (zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und sonstigen Gemeinschaftseinrichtungen) bereitgestellt wird, durch Prüfungen zu überwachen sind. In der Hansestadt Lübeck ist der Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz (UNV), die hierfür zuständige Gesundheitsbehörde.
Bei Überschreitungen von Grenz- oder Richtwerten können durch den Bereich UNV, Gesundheitlicher Umweltschutz, entsprechende Maßnahmen angeordnet werden.

Allgemeine Informationen zum Lebensmittel Nummer 1 erhalten Sie auf der Themenseite Trinkwasser

Informationen:

Am 14.12.2012 ist die 2. Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Die bisher geforderte Anzeigepflicht für die Betreiber von großen Trinkwassererwärmungsanlagen in gewerblichen genutzten Gebäuden entfällt. Es besteht weiterhin eine Untersuchungspflicht des Warmwassers auf Legionellen, sofern Duschen in den Anlagen vorhanden sind. Das Untersuchungsintervall dieser Anlagen auf Legionellen wurde auf 3 Jahre erweitert (gewerbliche Großanlagen zur Trinkwassererwärmung). Dem gesundheitlichen Umweltschutz müssen künftig nur noch die Ergebnisse der Legionellenuntersuchungen gemeldet werden, die über dem techn. Maßnahmewert der Trinkwasserverordnung liegen. Der Betreiber der Anlage hat die Verpflichtung Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen durchzuführen oder durchführen zu lassen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu veranlassen. Die betroffenen Verbraucher (Mieter) sind darüber zu informieren. Für Trinkwassererwärmungsanlagen in öffentlich genutzten Gebäuden (z.B. Hotels, Schulen und Alten- und Pflegeheime) besteht weiterhin eine Anzeigepflicht.

Untersuchungen auf radioaktive Stoffe
Seit November 2015 ist durch Änderung der Trinkwasserverordnung eine Untersuchung auf radioaktive Stoffe vorgeschrieben. In Schleswig-Holstein werden Untersuchungen auf die Parameter Radon-222, ein Edelgas und die sogenannte „Richtdosis“ durchgeführt.
Untersuchungspflichtig sind die zentralen Wasserwerke nach § 3 Nr. 2a Trinkwasserverordnung und auf Anordnung der zuständigen Behörde auch dezentrale kleine Wasserwerke (§ 3 Nr. 2b).
Bis November 2019 ist eine Erstuntersuchung vorzunehmen. Sie dient der Ermittlung und Bewertung der im Jahresdurchschnitt vorliegenden Aktivitätskonzentration und umfasst vier Untersuchungen in vier unterschiedlichen Quartalen innerhalb von zwölf Monaten. Während Radon-222 direkt als Einzelsubstanz gemessen wird, ist für die Richtdosis ein komplexeres Verfahren vorgeschrieben.
Es liegen bereits von einigen Wasserwerken erste Untersuchungsergebnisse vor. Hinweise auf Überschreitungen der Parameterwerte für radioaktive Stoffe gibt es nicht. Eine abschließende Beurteilung kann erst erfolgen, wenn die Erstuntersuchungen abgeschlossen sind.

Hier: http://www.umweltbundesamt.de/wasser/themen/trinkwasser/gesetze.htm erhalten Sie mehr Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen.

Kontakt zum Bereich UNV:
Herr Kramp, Telefon:0451/122-3940 oder 0451/122-3969
E-Mail: unv@luebeck.de

siehe auch: Nutzung von Regenwasser / Brauchwasser

Angeboten von

Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz (UNV): Gesundheits- und Verbraucherschutz
Kronsforder Allee 2 - 6
23560 Lübeck
Ansprechpartner:Dr. Dorle Tischbirek
Telefon:0451 / 122 - 1213
Fax:0451 / 122 - 3990
Email:unv@luebeck.de
Internet-Adresse:http://www.unv.luebeck.de

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