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Innenraumhygiene

Nach einer Veröffentlichung des Umweltbundesamtes (UBA) halten sich die Menschen in Deutschland den größten Teil ihres Lebens in Innenräumen auf, davon im Durchschnitt etwa zwei Drittel in ihrer eigenen Wohnung. Besonders die eigene Wohnung sollte der Ort sein, an den sich der Mensch zurückziehen kann, ohne nachteilige Einflüsse auf seine Gesundheit befürchten zu müssen. Nicht immer hat jedoch die Innenraumluft eine Qualität, die der menschlichen Gesundheit zuträglich ist.

Was kann die Innenraumluft verunreinigen?

Zahlreiche Quellen können die Qualität der Innenraumluft durch Schadstoffemissionen nachteilig beeinflussen. Zu ihnen gehören Bauprodukte, Möbel und andere Einrichtungsgegenstände, die chemische Stoffe meist kontinuierlich freisetzen können.

Beim Kochen, vor allem mit Gasflammen, durch offene Feuerstellen und bei Renovierungsarbeiten gelangen Schadstoffe in die Innenraumluft. Der Mensch selbst beeinträchtigt die Qualität der Innenraumluft, indem er Kohlendioxid und Feuchtigkeit ausatmet.
Feuchtigkeit gelangt auch bei Aktivitäten wie Duschen, Waschen und Wäschetrocknen in den Raum und kann unter bestimmten Bedingungen zur Schimmelbildung führen.

Ausreichende Belüftung der Räume ist  unerlässlich. Sie muss jedoch sinnvoll erfolgen, damit dabei nicht unnötig Energie verschwendet wird. Für die Verringerung der Schadstoffgehalte in der Innenluft durch Lüften muss die Außenluft so sauber wie möglich sein.

Auch die Außenluft kann zur Verunreinigung der Innenraumluft beitragen. Darüber hinaus gibt es  vorübergehend aktive Quellen, vor allem das Tabakrauchen, das ebenso wie andere Lebensgewohnheiten – etwa das Abbrennen von Kerzen oder die Verwendung von Duftölen in Lampen – zur Verschlechterung der Innenluftqualität führt.
Informationen über den Umgang mit Duftstoffen finden Sie im gleichnamigen Ratgeber des Umweltbundesamtes.

VOC-MessungÖffentliche Einrichtungen in der Hansestadt Lübeck werden bei Bedarf vom Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz (Team Gesundheitlicher Umweltschutz) untersucht und begutachtet. 

CO2-Messung

Bei Beschwerden in privaten Wohnräumen wenden  Sie sich bitte an Sachverständige vor Ort.

Nützliche Informationen, Beratung und Kontaktadressen:

UBA Themenseite (siehe auch oben)

Industrie- und Handelskammer, Sachverständigenvereichnis

Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger

Regionalverband Umweltberatung Nord e.V. (R.U.N.)

Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein